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Um 10:20 Uhr ging mein Flieger nach Yulara, einem kleinen Flughafen nahe des “Uluru” oder auch Ayers Rock.

Der Ayers Rock ist eine heilige Stätte der dortigen australischen Ureinwohner (Aborigines), der Anangu. 1958 wurde der Ayers Rock von der Regierung zu einem Nationalpark erklärt und der Tourismusboom brach an - zum Leidwesen der Anangu. Sie kämpften und protestierten lange um wieder Eigentümer ihres Heiligtums zu werden - und bekamen am sog. „Handoverday“, dem 26. Oktober 1985, die Eigentumsurkunde von der Australischen Regierung zurück. Im Gegenzug dazu verpachteten sie das Land für 99 Jahre an den Nationalpark. Das Gebiet rund um den 340 Meter hohen Uluru, von dem sich allerdings nur 25% über der Erde befinden, ist quasi Sperrgebiet. In einigen Kilometern Entfernung befindet sich in Yulara (auch Ayers Rock Resort genannt) das touristische Zentrum mit zahlreichen Unterkünften und Möglichkeiten Ausflüge zum Uluru zu buchen.

Nun wieder zu mir: ich habe am Nachmittag in der „Outback Pioneer Lodge“ eingecheckt - dort hatte ich für 3 Nächte ein Bett in einem 4-Bett-Zimmer gebucht (39 AUD pro Nacht). Ich hatte Glück - oder einen schlechten Ruf ... ich hatte das Zimmer 3 Nächte für mich!

Am ersten Abend hatte ich online gleich eine Bustour zu den „Fields of Lights“ gebucht, eine Installation des britischen Künstlers Bruce Munro. Er hat in der Nähe des Uluru auf einer Fläche von über 7 Football-Feldern eine Lichtinstallation aus über 50.000 farbigen Lichtern erschaffen, die vor dem Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang erstrahlen, die Energie erhalten Sie über Solarmodule. Es ging also zum Sonnenuntergang mit dem Bus zu einer Sanddüne oberhalb der „Fields of Light“, wo es neben dem Sonnenuntergang auch Bier, Wein und Häppchen gab. Als es dann dunkel war (Sonnenuntergang ist derzeit um 18:05 Uhr!) fingen die 50.000 Lichter, die wie Blumen auf Stengeln sitzen, an zu strahlen - und wir konnten 45 Minuten auf Pfaden durch die Installation wandern - ein tolles Erlebnis.

Ausserdem bekam ich während der Wanderung durch die Lichter ein richtiges Gewitter am Ayers Rock zu sehen - und noch seltener, es regnete in der Nacht! 

Danach ging es mit dem Bus zurück zum Resort, das verschieden Hotels, Apartmentanlagen, einen Campingplatz, mehrere Restaurants, Shops, eine Polizei, eine Tankstelle und eine seeehr teuren Supermarkt beherbergt. Nicht zu vergessen - Millionen von kleinen schwarzen, nervigen Fliegen. Diese Fliegen versuchen mit aller Gewalt und andauernd in all deine Körperöffnungen zu kommen. Ätzend. Und deshalb war ich froh, mein für den PCT 2016 angeschafftes und noch nie gebrauchtes Moskito-Headnet dabei zu haben. Alle anderen Touristen kauften sich eines für 15 AUD. 

 


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